Du planst, eine kleine Heilige Birma in Dein Zuhause aufzunehmen? Dann bist Du bei unserem Artikel an der richtigen Adresse!

Bevor Du Deinen Wunsch nach tierischem Familienzuwachs in die Tat umsetzt, ist es wichtig, dich für dieses Unterfangen ausreichend zu wappnen.

Mit unserem heutigen Ratgeber möchten wir dir dabei gerne behilflich sein.

Wir zeigen dir im Detail, auf welche Szenarien Du Dich einstellen solltest, damit das Zusammenleben mit Deinem Heiligen Birma Kitten zum harmonischen Vergnügen für alle Beteiligten wird.

Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Lesen!

Heilige-Birma-Kitten-Erziehung

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Die Checkliste: Bin ich bereit für ein Birmakatzen Kitten?

Bevor Dein flauschiger Liebling in sein neues Zuhause einziehen kann, gilt es einige wichtige Dinge zu beachten. Du solltest dir darüber im Klaren sein, dass Du dir ein schutzbedürftiges kleines Lebewesen in Deine Wohnung holst.

Damit gehen bestimmte Ansprüche und Bedürfnisse einher, welche Dein Kätzchen an dich sowie an alle anderen Personen, die in Deinem Haushalt leben, stellen wird. Um auch die letzten Zweifel auszuräumen, welche der Anschaffung einer kleinen Heiligen Birma hinderlich sein könnten, haben wir für dich eine kurze Checkliste zur Selbstkontrolle vorbereitet.

Falls Du nicht jeden der folgenden Punkte bejahen kannst, solltest Du Deine Entscheidung unbedingt noch einmal kritisch überdenken.

  • Wahrscheinlich sprühst Du nur so vor Vorfreude und kannst es kaum erwarten, bis die süße Samtpfote endlich in Deine Wohnung einzieht. Doch wie sieht es mit Deinen übrigen Familienmitgliedern aus? Ist jeder Bewohner Deines Haushalts damit einverstanden, dass bald ein Kitten einzieht?

  • Ein weiterer wichtiger Punkt, der mit dieser Frage einhergeht: Leidet kein Mitglied des Haushaltes an einer Katzenhaarallergie?

  • Bietet mein regulärer Alltag die nötigen Zeitfenster, um den Ansprüchen des Katzenbabys gerecht zu werden? Dazu zählen unter anderem: Das regelmäßige Füttern, die tägliche Beschäftigung sowie das Säubern des Katzenklos und der Futterstelle.

Du konntest jede Frage mit „Ja“ beantworten? Super!

Dann sind die größten Hindernisse vor der Anschaffung eines Heiligen Birma Kittens bereits aus dem Weg geräumt. Nun hast Du allen Grund zur Freude. Dich erwartet eine gleichermaßen spannende wie unvergessliche Zeit.

Damit es dir gelingt, eine harmonische Beziehung zu Deiner süßen Samtpfote aufzubauen, von der auch Deine Fellnase profitiert, sollten wir uns nun anschauen, welche Faktoren Du im Rahmen der Kitten-Erziehung unbedingt im Hinterkopf behalten solltest.

Die Anschaffung eines Kätzchens: Darauf darfst du dich freuen!

Vor allem Menschen, die noch nie zuvor ein Katzenbaby gehalten haben, können mit den natürlichen Charaktereigenschaften der Stubentiger gewisse Probleme bekommen. Im Gegensatz zu Hunden legen Katzen einen großen Wert auf ihren persönlichen Freiraum.

Während Hunde am liebsten nicht von der Seite ihrer Besitzer weichen würden, ist es wichtig, Katzen ihre benötigten Rückzugsphasen zu ermöglichen. Hinzu kommt, dass die kleinen Fellnasen nicht viel mit jener Rangordnung anfangen können, die Hunde für einen strukturierten Alltag brauchen.

So sieht dich Dein Kätzchen nicht unbedingt als eine Art Rudelführer an, sondern betrachtet dich viel mehr als einen engen Vertrauten, dem es auf Augenhöhe begegnet. Daher unterscheidet sich der Ausdruck der „Erziehung“ im Falle von Kitten deutlich von jenem Fall, den wir auf Hunde beziehen würden.

An oberster Stelle steht hierbei das Ziel, Deine Samtpfote zu einer selbstsicheren, gesunden und zufriedenen Katze zu erziehen. Schon bald wirst Du merken, dass Du damit die positiven Charakterzüge Deiner Fellnase förderst, welche auch dir selbst unvergleichliche Vorzüge bereiten werden. Einige dieser Vorteile sind:

Heilige-Birma-Katzenbaby
  • Katzen benötigen keine ständige Begleitung, um sich zu erleichtern. Du musst mit Deinem Kätzchen also nicht bei peitschendem Regen nach draußen gehen, sie sind bereits mit einem sauberen Katzenklo zufrieden.

  • Kätzchen haben erwiesenermaßen einen positiven Einfluss auf Dein Wohlbefinden! Dank ihres tapsigen, verspielten Wesens hebt sich Deine Laune. Die gemeinsamen Spieleinheiten stellen dabei nicht nur einen gelungenen Zeitvertreib für Dein Kitten dar, sondern stärken obendrein die Beziehung zwischen Mensch und Samtpfote.

  • Katzen können spüren, wenn es dir einmal schlecht geht. Um dich aufzuheitern, wird Deine Heilige Birma bewusst Deine Nähe suchen.

  • Auch wenn Katzenbabys während der ersten Monate ihres Lebens vergleichsweise viel Aufmerksamkeit benötigen, sind selbst die kleinsten Samtpfoten dazu imstande, sich über kurze Perioden hinweg allein zu unterhalten.

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Wann darf das Kitten von seiner Mutter getrennt werden?

Ein wesentlicher Punkt, der Katzen deutlich von Hunden unterscheidet, ist ihre natürlicherweise sehr stark ausgeprägte Selbstständigkeit. Im Falle von ausgewachsenen, selbstsicheren Katzen können wir dem auch ausnahmslos zustimmen.

Diese Eigenschaft auf Heilige Birma Kitten zu übertragen wäre allerdings leichtsinnig vorschnell. Die kleinen Vierbeiner beginnen gerade erst damit, die Welt um sie herum zu ergründen. Der erste Lehrmeister, welcher das Kätzchen dabei mit den Regeln und Gefahren des Alltags vertraut macht, ist immer die Mutter des Kittens.

Die Katzenmama lebt ihren Babys wichtige Verhaltensmuster vor, an denen sich die Kleinen orientieren können. Dazu zählt unter anderem, wie man das Katzenklo benutzt und das Fressen aus dem Futternapf. Das tägliche Zusammensein mit seinen Geschwistern beinhaltet für die kleine Heilige Birma dabei wichtige Aspekte, die das Sozialverhalten betreffen.

Doch auch das Kennenlernen des eigenen Körpers wird bei den spielerischen Balgereien zwischen den Kätzchen ermöglicht. Daher gilt:

Ein Heilige Birma Kitten sollte niemals vor der zwölften Lebenswoche von seiner Mutter getrennt werden.

Wird das Kätzchen früher aus seinem vertrauten Umfeld entfernt, kann dies schwerwiegende Folgen für die Persönlichkeitsentwicklung Deiner Fellnase nach sich ziehen. Ein vertrauenswürdiger Züchter würde eine Heilige Birma daher niemals vor der zwölften Lebenswoche abgeben.

Das Kätzchen zieht bei dir ein: Was gilt es zu beachten?

Zwölf Wochen nach seiner Geburt darf Dein Kätzchen also in sein neues Zuhause einziehen. Gerade während dieser ersten Eingewöhnungsphase ist es unerlässlich, dass Du ein hohes Maß Geduld an den Tag legst.

Dein tierischer Schützling braucht natürlicherweise eine gewisse Zeitperiode, bis er sich an sein neues Umfeld gewöhnt hat. Um Deiner Heiligen Birma diesen Abschnitt der Orientierung möglichst einfach zu gestalten, solltest Du Deine Katze tatkräftig unterstützen. Führe Deinen Liebling zu seiner Futterstelle und zum Katzenklo, damit er schnell lernt, wo er seine entstehenden Bedürfnisse befriedigen kann.

Sorge demnach dafür, dass Dein Alltag die erforderlichen Zeitfenster bereithält. Für den Beginn kann es daher ratsam sein, sich Urlaub zu nehmen oder aber den Ablauf im Haushalt so abzustimmen, dass stets ein Familienmitglied in der Wohnung anwesend ist.

Bedenke dabei, dass Katzen zwar oftmals als Einzelgänger verschrien sind, sie entgegen dieser Annahme aber dennoch über ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten verfügen. Die enge, vertraute Bindung zwischen Halter und Tier ist somit das A und O bei der Erziehung eines Heiligen Birma Kittens.

Die richtige Beschäftigung: Wecke den Jagdinstinkt Deiner Heiligen Birma

Das Bereitstellen und hygienische Säubern von Futterstelle und Katzenklo ist ein unerlässlicher Aspekt. Allerdings hegt Dein Kätzchen in seinem Alltag noch weitere Bedürfnisse, welche dich direkt betreffen.

Allen voran steht dabei die spielerische Beschäftigung. Wenn Deine Katze ausgelastet und zufrieden ist, wird sie viel weniger Schabernack anstellen als, wenn sie sich selbst überlassen wird. Da es sich bei Katzen um kleine Räuber handelt, eignet sich für die Spieleinheiten praktisch alles, was den natürlichen Jagdtrieb der Stubentiger reizt. Kätzchen lieben es, sich an ihre „Beute“ heranzuschleichen und blitzschnell zuzuschlagen.

Dabei bedarf es nicht einmal zwangsläufig eines speziellen Spielzeuges. Viele Kitten sind bereits zufrieden, wenn sie einem Stück Schnur hinterher wetzen dürfen.

Achte während des Spielens darauf, dass sich Dein Kätzchen nicht allzu sehr verausgabt. Beobachte die Signale, welche Deine Samtpfote dir gibt und beende die Spieleinheiten, wenn Deine Heilige Birma das Interesse verliert.

Die gemeinsame Beschäftigung sorgt nicht nur dafür, dass sich Deine Fellnase pudelwohl fühlt, sondern stärkt obendrein die Bindung zwischen dir und Deinem tierischen Mitbewohner.

Wie reagiere ich auf unerwünschte Situationen?

Ein Kätzchen weiß schlichtweg noch nicht, was es darf und was nicht. Aus diesem Grund solltest Du Dich dafür wappnen, dass es gerade zu Beginn des Zusammenlebens immer wieder zu unerwünschtem Verhalten kommen kann.

Wenn dies der Fall ist, etwa wenn Dein Kätzchen das Sofa mit dem Kratzbaum „verwechselt“, sprich mit bestimmter Stimme das Wort „Nein“ aus. Ignoriert Dein Kitten das Kommando, kannst Du zusätzlich in die Hände klatschen.

Auf Bestrafungen solltest Du in jedem Fall verzichten! Die kleinen Vierbeiner können die Sanktionen nicht mit ihrem Fehlverhalten verbinden und fühlen sich daher grundlos von dir geärgert. Tatsächlich sorgen solche falsch motivierten Maßnahmen dafür, dass Dein Kätzchen das Vertrauen zu dir verliert.

Stattdessen solltest Du Dich darauf konzentrieren, die positiven Verhaltensmuster Deiner Heiligen Birma zu belohnen. Sobald Dein Stubentiger ein erwünschtes Verhalten zeigt, darfst Du ihn gerne darin bestärken, indem Du ihn mit liebevoller Stimme lobst und ihm eine ausgiebige Streicheleinheit spendierst. Leckerchen zur Belohnung solltest Du hingegen nur in Maßen anwenden.

Ein strukturierter Tagesablauf als wichtige Orientierungshilfe

Damit sich Deine Heilige Birma in ihrem neuen Umfeld sicher orientieren kann, solltest Du gewisse Strukturen festsetzen, die unbedingt beständig bleiben. Dazu zählt, dass die Plätze für das Katzenklo und den Futternapf nicht plötzlich gewechselt werden, dies sorgt nur für Verwirrung.

Zudem ist es wichtig, dass jene Orte hygienisch sauber gehalten werden, da sich Dein Kätzchen ansonsten schnell unwohl fühlt. Doch auch die zeitliche Komponente ist ein wichtiger Faktor in der Strukturierung des Alltags. Die Zeitpunkte für die spielerischen Einheiten und die Fütterung sollten daher möglichst genau festgesetzt und eingehalten werden.

Sofern Du unsere Ratschläge berücksichtigst, steht einem harmonischen Zusammenleben zwischen dir und Deinem Heiligen Birma Kitten nichts mehr im Wege. Wir wünschen Dir und Deinem pelzigen Mitbewohner viele unvergessliche Jahre. Danke für Dein Interesse!

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Bildnachweis:
Bild von Franck Barske auf Pixabay
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