Hütehund, Sportskanone, Familienhund und unermüdlicher Begleiter auf allen Wegen – der Border Collie ist ein wahres Allroundtalent.

Um bei all diesen Aufgaben gesund und fit zu bleiben, braucht er eine optimale Nahrung. Nur so kann er in allen Lebenslagen die alltäglichen Anforderungen mühelos meistern.

Eine wichtige Voraussetzung für ein gesundes langes Leben, Ausdauer und Lebensfreude sind ein hochwertiges Futter, das sich nach den Lebensumständen Deines Borders richtet.

Hier hast Du die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Ernährungsformen. Während der eine Trockenfutter bevorzugt, schwört der andere auf Nassfutter. Auch das Barfen erfreut sich unter Hundehaltern wachsender Beliebtheit.

Border-Collie-Ernährung

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Wer es ganz kreativ mag, kocht vielleicht selbst für seinen vierbeinigen Freund, um genau zu wissen, was in den Napf kommt.

Weil die Anforderungen und Vorlieben eines jeden Hundes unterschiedlich sind, sollte man bei der Wahl des Futters genau hinschauen. Außerdem ist natürlich das Alter des Hundes zu beachten. Ein Welpe bzw. Junghund braucht im Wachstum ein anderes Futter, als ein erwachsener Hund oder ein Hundesenior.

Hier verschiedene Fütterungsvarianten im Überblick:

Trockenfutter

Die Fütterung mit Trockenfutter hat einige Vorteile. Die Zusammensetzung ist bei einem guten Trockenfutter in der Regel optimal. Es ist ausgewogen und hochwertig. So brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen, dass Deine Fellnase Mangelerscheinungen bekommt.

Es gibt für viele Aktivitätsstufen ein passendes Futter. Für den Hochleistungssportler, den Hund mit durchschnittlichem Energiebedarf sowie für den, der vielleicht etwas zu viel auf den Rippen hat.

Bei der Fütterung mit Trockenfutter ist unbedingt darauf zu achten, dass der Hund genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Nur so kann das Futter optimal verdaut werden.

Border-Collie-Trockenfutter

Nassfutter

Wie beim Trockenfutter solltest Du auch beim Nassfutter auf die Zusammensetzung achten. Ein hochwertiges Futter hat einen hohen Fleischanteil, der sinnvollerweise nicht aus Schlachtabfällen bestehen sollte, und beste Zutaten aus kontrolliertem Anbau. Außerdem ist ein passender Nährstoffgehalt Grundvoraussetzung für eine optimale Versorgung Deines Hundes.

Ein Fehlen bestimmter Nährstoffe kann fatale Folgen für seine Gesundheit haben. Auf Zusatz von Aroma-, Farb- sowie Konservierungsstoffen sollte ebenso verzichtet werden wie auf Geschmacksverstärker.

Border-Collie-Nassfutter

Barfen

Seit ein paar Jahren kommt die Rohfütterung – das Barfen – immer mehr in Mode. Hierbei handelt es sich um eine Methode der Fütterung von fleischfressenden Tieren, die sich an den Fressgewohnheiten von wildlebenden Hunden und Wölfen orientiert.

Beim Barfen wird frisches oder tiefgekühltes Fleisch, Innereien und Knorpel oder Knochen und Fisch mit rohem Gemüse, Obst sowie Futterzusätzen gemischt. Mittlerweile gibt es zahlreiche Angebote von Komplettmenüs im Handel. Meist tiefgekühlt und fertig portioniert. So braucht sich der Hundehalter nicht mit der richtigen Mischung von Nährstoffen, Mineralien und anderen wichtigen Zusatzstoffen auseinanderzusetzen.

Wer dennoch sein Futter lieber selbst mischen möchte, sollte sich sehr genau über die richtige Zusammensetzung informieren sonst drohen Mangelerscheinungen und schwere Erkrankungen.

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Selbst kochen

Wer ganz genau wissen möchte, was sein bester Freund im Napf hat, kann das Futter auch selbst zubereiten. So hast Du die Möglichkeit, nur die Zutaten zu verwenden, die Dein Hund ganz besonders mag und die er gut verträgt.

Du hast einen Überblick über die Herkunft der Zutaten und kannst seine Vorlieben berücksichtigen. Aber auch hier gilt: Die richtige Mischung macht’s. Das Futter muss ausgewogen sein und alle wichtigen Vitamine, Mineralien und Nährstoffe enthalten. Eine vielfältige Auswahl an Rezepten findest Du im Internet.

Welpenfutter

Dein Border Welpe braucht selbstverständlich anderes Futter als der erwachsene Hund. Spezielles Welpenfutter bietet dem Hundekind alles, was es für eine gesunde Entwicklung braucht. Die richtige Futtermenge ist in der Regel vom Hersteller angegeben, so ist man auch hier auf der sicheren Seite.

Anfangs richtet man sich am besten nach den Fütterungsempfehlungen des Züchters. Das Welpenfutter sollte man nicht von jetzt auf gleich wechseln, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Am Anfang bekommt der Welpe vier Mahlzeiten am Tag, die dann nach und nach bis auf zwei Mahlzeiten täglich reduziert werden.

Im Alter von etwa zehn Monaten kann man auf Futter für erwachsene Hunde umstellen. Ob der Hund dann eine oder zwei Mahlzeiten bekommt, ist Geschmacksache. Einige Hunde vertragen besser etwas kleinere Portionen, hier empfiehlt es sich die Rationen auf zwei Mahlzeiten aufzuteilen.

Futter für Senioren

Wird Dein Border Collie langsam alt verändert sich nicht nur seine Bewegungsfreude, sondern auch sein Stoffwechsel. Dein Senior zieht vielleicht ein gemütliches Nickerchen in seinem Körbchen einer ausgedehnten Tour durch Wald und Feld vor.

Er braucht dann anderes Futter als in jungen Jahren. Damit er keine überflüssigen Pfunde zulegt, die nicht nur sein Wohlbefinden, sondern auch seine Gesundheit beeinträchtigen sollte das Futter für den alten Border fettärmer und leicht verdaulich sein. Das Angebot an Trocken- und Nassfutter für Hundesenioren ist vielfältig.

Bei allen Fragen rund ums Futter sowie zu spezieller Nahrung bei bestimmten Krankheiten ist Dein Tierarzt ein guter Ansprechpartner.

Grundsätzlich unterscheidet man beim Fertigfutter zwischen Alleinfutter und Ergänzungsfutter.

Während ein Alleinfutter über alle wichtigen Inhaltsstoffe verfügt, die Dein Hund braucht, um gesund zu bleiben, bietet ein Ergänzungsfutter wichtige Nährstoffe, wenn Du das Futter selbst mischt.

Beim Fertigfutter – egal ob Trocken- oder Dosenfutter – solltest Du Dir die Zutatenliste genau ansehen. Sind die Angaben klar verständlich und gut nachvollziehbar? Wie hoch ist der Fleischanteil und welches Fleisch wurde verarbeitet? Sind die weiteren Inhaltsstoffe und deren Herkunft angegeben?

Damit Du Deinen Hund nicht zum Gelegenheitsfresser erziehst, solltest Du von Anfang an darauf achten, dass er nicht ständig Zugriff auf seinen gefüllten Napf hat. Alles, was etwa zehn Minuten nach der Fütterung noch im Napf ist, solltest Du entfernen. Nur so hast Du einen Überblick darüber, was Dein Hund wirklich gefressen hat.

Um keine Langeweile am Fressnapf aufkommen zu lassen, kannst Du von Zeit zu Zeit das Futter wechseln. Für Abwechslung sorgt auch geriebenes, püriertes oder gegartes Obst oder Gemüse. Äpfel, Möhren, Gurken oder gekochte (!) Kartoffeln unter das Futter gemischt haben die meisten Hunde zum Fressen gerne.

Bei alledem solltest Du immer im Auge behalten, dass die Geschmäcker verschieden sind. Nicht jedes Futter schmeckt jedem Hund – egal was die Werbung verspricht.

Das gehört nicht in den Napf Deines Border Collies

Auch wenn Dein Border nicht abgeneigt ist mit Dir Dein Essen zu teilen, gibt es Lebensmittel, die Deinem Hund nicht nur schaden, sondern auch gefährlich werden können. Während einige nur Verdauungsprobleme wie Durchfall, Erbrechen oder Völlegefühl hervorrufen kann es bei anderen zu gefährlichen Vergiftungen kommen. Absolut tabu für Deinen vierbeinigen Freund sind unter anderem:

  • Hülsenfrüchte

  • gewürzte Speisen

  • Knochen, die splittern können

  • rohes Schweinefleisch

  • Schokolade

  • Weintrauben und Rosinen

  • Zwiebeln, Lauch, Peperoni und Co.

  • rohe Kartoffeln

  • Kohl

  • Alkohol

  • Xylit (ein künstlicher Süßstoff) auch Birkenzucker genannt

Es gibt viele Möglichkeiten Deinen Border Collie artgerecht und gesund zu ernähren. Jede hat Vor- und Nachteile. Wofür Du Dich entscheidest, hängt einerseits von den Vorlieben Deines Hundes und andererseits von Deinen Möglichkeiten ab.

Manch einer würde das Futter seines besten Freundes vielleicht gerne selbst zubereiten, findet aber im Alltagstrott nicht immer die Zeit dazu. Glücklicherweise gibt es mittlerweile viele gesunde Alternativen. Wichtig ist, dass die Futtermenge und die Zusammensetzung altersgerecht sind und zur Lebensart Deines Hundes passen.

Ein glänzendes Fell, wache Augen und ein fröhliches, aufgeschlossenes Wesen, das alles sind Zeichen dafür, dass es ihm gut geht. So steht einem gesunden und aktiven Hundeleben nichts im Weg.

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Bildnachweis:
Bild von Patricia Alexandre auf Pixabay
Bild von kalhh auf Pixabay
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